Zukunfts-Themen

Zukunfts-Themen

Meine Vorträge eignen sich für Events zum Thema LEBEN IN DER ZUKUNFT- Architektur, Lebensstil, Design, Wohnen, Bauen und Gebäude, Stadtentwicklung und Soziographie. Hier finden Sie Zusammenfassungen meiner beliebtesten Reden, oder Sie können aus meinem THEMEN A-Z auswählen, was Ihrem Anlass oder Interesse entspricht. Für mehr Themenwünsche zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren: oona@strathern.eu.

Stadt: Die urbane Landschaft

Wie können wir ein neues urbanes Klima planen und bauen? Community, Mobilität und Ökologie müssen dabei in den Focus geraten. Wir re-definieren was „Gemeinschaft“ für uns bedeutet. Und entwickeln eine Form der sozialen, ökonomischen und ökologischen Co-Immunität. Einige Aspekte:

Die 15-Minuten-Stadt Die Corona-Krise hat eine neue Form der Hyper-Lokalisierung erzeugt. Sie hat eine neue Landkarte unseres Lebens und Arbeitens geschrieben – daraus können wir eine Zukunft voraussehen, die das Lokale zurückerobert. Dafür müssen wir von der Community in Richtung Co-Immunity denken. Eine Strategie der mentalen, physischen und ökonomischen Gesundheit, in der Beziehungen die entscheidende Rolle spielen. Die 15-Minuten-Stadt ermöglicht uns, jeden wichtigen Service in dieser Zeit zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen. Wir können zwar nicht unsere Städte völlig umbauen, aber »urbane Akupunktur« nutzen, die öffentlichen Räume neu gestalten und Mobilitäts-Prioritäten überdenken. Nach Feuer und Pest im 17. Jahrhundert entwickelten die Bewohner Londons einen größeren Gemeinschafts-Sinn, indem sie ihre Stadt neu gestalteten. Heute haben wir die Chance kleiner, aber effektiver Veränderungen für eine bessere Co-Immunität.

Die neue Agora Wie verändern öffentliche Räume unsere soziale, ökonomische und mentale Lebensqualität? Die Agora war eine soziale Schlüssel-Institution im alten Griechenland, und die moderne Interpretation davon ist der Schlüssel zu einer vitalen Stadt der Zukunft. Während temporäre Erweiterungen von Fußgängerzonen und Fahrradwegen vielen Städten beim »Social Distancing« in der Covid-Krise halfen, wird es gute Gründe geben, diese in Zukunft noch zu erweitern.

Neo-Ökologie Machen wir Gebäude nachhaltig UND sexy; Re-Design mit Holz und Beton. Die neuen Gesetze für das Bauen und der post-digitalen Gesellschaft.

Eine andere Mobilität Die »Kopenhagenisierung« formt neue »Shared Spaces« und Konnektivitäten.

Die Real-Digitale Stadt Was macht eine Stadt „smart“? Während des Lockdowns hörten viele von uns zum ersten Mal Stille in ihrer Stadt – das enthüllte das dringende Bedürfnis nach Verkehrsreduzierung, E-Mobilität und Urban Greening. Im Rahmen der neuen Stadtplanung wollen viele Städte in den nächsten 10, 20 Jahren CO&sub2;-Neutralität erreichen. Welche Maßnahmen werden es sein, die zu diesem Ziel führen? Wenn smarte Stadtplanung über die smarte Technik hinausgeht und smartes Denken ermöglicht…

Der sichtbare Bürger Der unsichtbare Bürger ist einsam und vernachlässigt, besonders in der Stadt. Für lange Zeit war Einsamkeit ein Tabuthema in der Gesellschaft, aber dank der Corona-Krise erkennen wir nun die Bedürfnisse und Herausforderungen einer großen Bevölkerungsgruppe von alten und alleinlebenden Menschen.

Wohnen: Wie wir leben/wohnen werden

Die Zukunft des Wohnens, unseres »Heims«, handelt von der Veränderung unserer Beziehung zum Raum. Wenn jeder Quadratmeter zählt, müssen wir anders über Materialien. nachdenken, die Grundrisse, unsere Objekte, Mitbewohner – und vor allem uns selbst. Hier ein Vorgeschmack des zukünftigen Wohnens:

Heldenmaterialien Von der Authentizität zum Aktivismus: Die Materialien reformieren unser materielles Leben. Von den Möbeln bis zu den Wänden – eine Revolution im Denken über das, was uns umgibt.

Tidyism (=Aufräumerismus) Jenseits der reinen Lust auf die Dinge: Eine neue Beziehung zwischen uns und unseren Gegenständen.

Hygge 2.0 Home-Suite-Home: Unser Heim war immer die vernachlässigte Tante in der Familie – wir wussten, sie brauchte mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung, aber wir fanden nie die Zeit dafür. Jetzt ist die Tante eingezogen! Der Hygge-Stil feiert ein Revival. Er wird nicht mehr als dekadent oder dekorativ verspottet, sondern als eine Notwendigkeit in der Nach-Corona-Zeit. Mit der Aussicht auf weniger Reisen inspizieren wir unsere Räume mit den Augen einer „Hotelsuite“: Können wir hier auch länger wohnen und arbeiten. Können wir uns geborgen, aber nicht isoliert fühlen?

Co-Living Nach der Co-Isolation der Corona-Zeit kommt das individuelle Gemeinschafts-Wohnen der Zukunft. Die neue Immobilien-Branche des Co-Living, der neuen kommunitären Wohnformen – innerhalb und außerhalb der Stadt.

The Real Smart Home Das Future Evolution House in Wien ist ein Life-Experiment im Design eines echten Smart-Homes – jenseits des reinen Technologie-Ansatzes. Es geht darum, die komplexen humanen Megatrends in eine Heim- und Arbeitsatmosphäre zu übersetzen, in der die individuellen Eigenarten einer Familie ausbalanciert werden. Vom Bade-Salon bis zum familiären Küchen-Hub, von aktiven Energiekonzept zur Idee der Mindfulness im Umgang mit Materialien, Natur und Ernährung. Technologie jenseits der „Toys-for-the-boys“-Logik, in der alles Digitale nur zum Spielzeug ohne Sinn und Gefühl wird.

Bauen: Neue Formen und Funktionen

Wir verabschieden uns von der Idee der passiven Hülle zu einer Vision des aktiven Gebäudes. Mit neuem Denken und neuen Technologien können wir von einer schuldgetriebenen Ökologie, einer Ökologie des Mangels, zu einer Ökologie der Fülle gelangen. Beispiele der schnellen, effizienten und flexiblen Bauweise medizinischer Gebäude in der Corona-Krise haben uns die Vorteile modularen und fertig-Bauens nahegebracht. Dieselben Prinzipien können auf den Bau von Wohnungen, Büros und Häusern in der Zukunft angewandt werden. – von individualisierten Designer-Kabinen über mobile Null-Energie-Häuser zu ganzen Siedlungen.

Blue Buildings Jenseits der grünen Ökologie, die auf Sparen und Verzicht ausgerichtet ist, entsteht eine blaue Ökologie mit Holz oder Beton der neuen Art. Von Cradle-to-Cradle über Up-Cycling bis zu post-digitalen Häusern mit intelligenten Energie-Erneuerungssystemen.

Modular und Massenproduziert Kreative individualisierte Lösungen für Bürogebäude, Communities, Familien oder Singles. Schnell, ökologisch und low cost, mit eleganten Entwicklungs- und Baumethoden. All das ist in der Zukunft möglich.

MicroPartments Flexibilität und Adaptivität von Grundrissen: Wie man bessere Häuser und Wohnungen gestaltet, wenn jeder Quadratmeter zählt.

Das neue Smart: Humanisierte Digitalisierung

Wir sind lange der Idee vom „Supersmarten Alles“ hinterhergelaufen. Smart City, Smart Home, Smartes Leben – immer blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Die Corona-Krise hat unsere Beziehung zu unserem Heim auf den Kopf gestellt. Der Kontrast zwischen dem Digitalen und dem Nicht-Digitalen geriet in einen scharfen Fokus unseres Daseins – wir bewerten jetzt neu, was Sinn macht, was essentiell ist und wie wir eine „Om-Line“- Balance zwischen dem Online- und dem Offline-Leben finden.

Arbeit: Die neuen Regeln der Arbeit

Zuhause Arbeiten und zuhause fühlen BEIM Arbeiten: Das Verschmelzen von Design, Funktion und Ökonomie ist dringlicher als jemals zuvor. Während die Bürolandschaft sich an die neue Nervosität gegenüber körperlicher Nähe anpasst, müssen Büros gleichzeitig das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit besser befriedigen.

Das Hoffice Wie gestalten wir unser „Hoffice“, unser Home-Office der Zukunft? Wir müssen nicht nur die Designaspekte berücksichtigen, sondern auch die psychologischen Aspekte ausbalancieren. Post-Corona-Kampagnen zur Neuen Heimarbeit und neue Regulationen für diesen Wandel erfordern neue Einblicke in Zeit-Management Aufmerksamkeitsgestaltung und Vertrauen.

Das Worktel Weniger Business-Travel und mehr Virtuelle Arbeit? Das bildet zugleich einen neuen Typus von temporärem Wohnen und Arbeiten aus, eine Fusion aus Hotel und Büro, das viele traditionelle Bürokonzepte ersetzen kann. Die Weiterentwicklung von Co-Working im Post-Corona-Zeitalter.

Die weibliche Zukunft

Gibt es wirklich so etwas wie eine weibliche Perspektive? Es geht um die Erforschung eines Feminismus jenseits des Feminismus, der Sicht auf die weibliche Kraft jenseits der Klischees, hin zu einem Verständnis der weiblichen Perspektive im Zusammenhang von Bauen, Wohnen, Arbeit und Urbanität.